| Schwitzen ist gesund und dient zur Regulation wichtiger Körperfunktionen. Schwitzen ist wichtiger Vorgang, um Temperaturschwankungen im Körper zu abzustimmen und stellt im Zusammenhang mit dem Auftreten von Erkrankungen einen bedeutsamen Hinweis auf pathologische Vorgänge dar.
Schwitzen bedeutet für den menschlichen Organismus einen lebenswichtigen Vorgang. Hierbei werden über die Schweißdrüsen viele körperschädliche Giftstoffe und Soffwechselschlacken ausgeschieden. Weiterhin erfolgt durch das Schwitzen die Ausscheidung von Wasser und der Körper unterliegt somit auch einer inneren Reinigung.
Anatomische Grundlagen für das Schwitzen stellen die Schweißdrüsen und zusätzlich zahlreiche Hautporen dar.
Leider kommt es immer wieder vor, dass Menschen unter vermehrtem Schwitzen leiden, was als Hyperhidrose bezeichnet wird.
Dabei tritt eine übermäßige Schweißabsonderung als Achselschweiß, Fußschweiß und im eine vermehrte Schweißabsonderung im Bereich des Rumpfes auf. Besonders unangenehm ist für die Betroffenen dieser kranhaft vermehrten Schweißabsondereung der Umgang mit dem Achselschweiß.
Im Bereich der Achselhöhlen existieren eine besonders große Anzahl von Schweißdrüsen, die vorwiegend die die Produktion von Achselschweiß übernehmen. Dieser Prozess dient dazu, dem Körper Abkühlung zu bieten und stellt somit eine Form der Wärmeregulation dar.
Die Abgabe von Schweiß wird über ein System sogenannter ekkriner Drüsen durchgeführt. Frischer Schweiß, der gerade aus den Drüsen ausgetreten ist, hat keinen Geruch und ist farblos. Nach einiger Zeit tritt der typische Schweißgeruch auf, wenn eine Zersetzung des Schweißes durch Bakterien erfogt. Dann entsteht ein übelriechender störender Geruch.
In Bezug auf die Schweißbildung leiden viele Menschen an einer übermäßigen Schweißproduktion, insbesondere im Bereich des Achselschweißes. Diese Erscheinung wird auch als Hyperhidrose bezeichnet und ist für die Betroffenen ein enormes Problem.
Die Hyperhidrose ist als abnormal und krankhaft anerkannt und tritt in einer übermäßigen Produktion und Absonderung von Schweiß zutage.
Es ist in Bezug auf die Hyperhidrose sehr schwierig, die Ursachen festzustellen, da der Mensch im alltäglichen Umgang häufig Situationen bewältigen muss, in denen er schwitzt. Im Gegensatz dazu sind Hyperhidrose- patienten so stark von der Schweißbildung betroffen, dass sie sich mehrmals am Tag duschen und umkleiden müssen.
Besonders starke Einschränkungen bei einer Hyperhidrose entstehen in Hinsicht auf das soziale Umfeld. Nähere Körperkontakte werden meist gemieden, so entziehehen sich die Betroffenen mit Hyperhidrose gern dem Händedruck, da sie ständig unter feuchten Händen leiden.
Hyperhidrose stellt im Zusammenhang mit vermehrtem Achselschweiß und übermäßigem Schwitzen eine ernst zu nehmende Erkrankung dar und bedeutet für die Betroffenen häufig einen langen Leidensweg. Dieser beginnt zunächst mit der Ursachenforschung, die sich aufwendig und langwierig gestaltet, da die Auslöser sehr vielgestaltig sind und auch für andere Krankheitsbilder zutreffen können. Die danach festgelegten Therapieformen sind nicht immer erfolgreich und oftmals helfen sie nicht, die Hyperhidrose zu beseitigen. |